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Filmaufnahmen mit Drohnen bieten deinem Video sofort eine imposante Perspektive, wie es  früher nur durch den Einsatz von Helikoptern möglich war. Und doch sind sie für Filmproduktionen ein rechtliches Minenfeld, das von Bundes- wie auch Ländergesetzen beeinflusst wird und auf den ersten Blick eher undurchschaubar wirkt. Welche Regelungen gelten also heute bei Drohnenaufstiegen? In diesem Blogartikel findest du die wichtigsten Regeln, die du beachten musst und wir zeigen dir, weshalb sich Drohnenflüge trotz der Regelungen für dich lohnen.  

Lass' dich nicht abschrecken: Drohnenflüge lohnen sich für dich und werten jede deiner Produktionen auf

Bevor wir auf die wichtigsten Regelungen für dich eingehen, wollen wir zunächst die Frage beantworten, weshalb der Drohnenflug sich für dich lohnt. Immerhin gibt es auch andere Methoden der Video-Produktion, bei denen man weniger rechtliche Vorgaben beachten muss. Da ein Drohnenflug mehr Vorbereitung und Wissen über rechtliche Vorgaben benötigt, fragst du dich vielleicht, weshalb du diesen Aufwand dennoch auf dich nehmen solltest. Drohnenflüge sind eine wertvolle Ergänzung für jede Video-Produktion, da sie dem Video direkt einen professionellen und wertigen Eindruck verleihen. Heutzutage ist es nicht mehr schwierig, in den üblichen Kamera-Perspektiven Videos zu drehen, das funktioniert sogar mit einem Smartphone. Deswegen ist es umso wichtiger, sich durch eindrucksvolle Drehmethoden von der Konkurrenz zu differenzieren. Drohnenflüge bieten dir zudem die Möglichkeit, deutlich weitere Blickwinkel und Eindrücke einzufangen, als es auf dem Boden möglich wäre. Somit befreist du dich durch Drohnenflüge von örtlichen Einschränkungen und verleihst deiner  Video-Produktion einen imposanten Eindruck.  

Du kannst das Ganze auch den Profis überlassen

Falls du vorhast, dein Unternehmen mit einer Video-Produktion aufzuwerten, aber nicht selbst filmen möchtest, hast du natürlich die Möglichkeit, deine Produktion bei einer professionellen Video-Agentur in Auftrag zu geben. In diesem Fall musst du dich nicht über die ganzen gesetzlichen Regelungen informieren, da die Agentur die Organisation für dich übernimmt. Diese Investition kann sich für dich merklich lohnen, da Drohnen-Aufnahmen jede Produktion aufwerten und weitere, beeindruckendere Blickwinkel einfangen, als es mit traditionellen Methoden möglich wäre. 

Falls du selbst tätig werden und den Drohnenflug meistern willst, haben wir für dich einige wichtige Regelungen zusammen getragen. 

Für deinen erfolgreichen Aufstieg und Meisterlandung:    4 Dinge die du beim Drohnenflug wissen musst

Update: Seit dem 01.01.2021 gilt die neue EU-Regelung für Drohnenflüge. Diese Beinhaltet vor allem den EU weit geltenden Drohnenführerschein, sowie eine neue Kategorisierung von Drohnen. Mehr dazu unter: Luftfahrt Bundesamt FAQ.
Der Großteil dieses Artikels ist noch aktuell. Wir werden diesen Beitrag auch in kürze zu den entsprechenden Neuerungen Updaten.

1) Was brauche ich auf jeden Fall?

Um überhaupt aufsteigen zu dürfen brauchen Drohnen eine Kennzeichnung und eine Haftpflichtversicherung. Alle Drohnen über 0,25 Kilogramm müssen mit einer feuerfesten Plakette gekennzeichnet werden. Auf der Plakette muss der Name und die Anschrift des Eigentümers in feuerfester Beschriftung stehen. Außerdem braucht es in Deutschland eine Haftpflichtversicherung für den Betrieb einer Flugdrohne. Die private Haftpflichtversicherung reicht dafür in der Regel nicht aus. Es sollte also eine neue Haftpflichtversicherung für die Drohne abgeschlossen werden.


2) Wo darf ich fliegen?

Generell darf mit Drohnen bis zu 2 kg über bestimmten Gebieten ohne weitere Erlaubnis geflogen werden. Die Drohne muss dabei immer ohne optische Hilfsmittel erkennbar sein. Bevor Sie sich zu früh freuen: diese Gebiete sind stark begrenzt. Sie dürfen normalerweise nicht über folgenden Gebieten fliegen: Naturschutzgebiete und Wohngrundstücke sowie in 100 Meter Abstand zu Menschenansammlungen, Unglücksorten und Katastrophengebieten, Industrieanlagen, militärischen Anlangen, Grundstücke mit Verfassungsorganen des Bundes und der Länder, Bundesfern- und Wasserstraßen, Bahnanlagen und Krankenhäusern. Falls sie hier in der Nähe aufsteigen wollen, benötigen Sie eine Sondererlaubnis. Bei Flughäfen ist bereits eine Sondererlaubnis nötig, falls man innerhalb eines 1,5 km Radius des Flughafens fliegen möchte und auch in einem größerem Radius um einen Flughafen darf nur 50m hoch geflogen werden. Bei allen Nachtflügen ist ebenfalls eine Sondererlaubnis nötig. Unten in der Grafik sehen Sie die Orte nochmal aufgelistet. In der App der deutschen Flugsicherung können Sie immer sehen, an welchen Standorten Sie frei fliegen dürfen.

 

flyer-die-neue-drohnen-verordnungQuelle: bmvi


3) Der Drohnenführerschein nach § 21d LuftVO

Für alle nicht frei befliegbaren Orte muss eine Sondergenehmigung beantragt werden. Um eine solche zu beantragen zu können, brauchen Drohnenpiloten aber als erstes einen Drohnenführerschein. Ein solcher Kenntnisnachweis ist mit dem Führerschein eines Autos vergleichbar. Es gibt dafür zahlreiche unterschiedliche Anbieter in ganz Deutschland. Die Vorbereitung kann komplett online ablaufen oder in einem mehrtägigen Seminar. Seminarinhalte sind z.B. Flugbetrieb, Navigation, Meteorologie und Luftrecht. Die Prüfung kann an zahlreichen Standorten in Deutschland abgelegt werden und besteht aus theoretischen Fragen, ein praktischer Teil ist nicht erforderlich. Der Drohnenführerschein kostet ca. 300€. Auf der Seite von Kopter Profi gibt es zahlreiche weitere Information zum Führerschein,



4) Die Sondergenehmigungen

Wer einmal über den Drohnenführerschein verfügt, kann Sondergenehmigungen in seinem jeweiligen Bundesland beantragen. In Baden-Württemberg ist dafür beispielsweise das Regierungspräsidium für Luftverkehr und Luftsicherheit in Stuttgart zuständig. Es gibt in der Regel Standardformulare von den jeweiligen Präsidien. In manchen Bundesländern ist die Bearbeitung kostenlos, in anderen ist mit einer Bearbeitungsgebühr von 150 - 200 € zu rechnen. Wir empfehlen möglichst früh mit dem jeweiligen Präsidium persönlichen Kontakt aufzunehmen. Für die Sondergenehmigung braucht es in vielen Fällen zahlreiche weitere Unterlagen, wie eine Erlaubnis der jeweiligen Stadt, des Flughafens oder des Grundstückseigentümers über dem geflogen werden soll. Auch ist in jedem Fall eine Karte erforderlich, in der genau eingezeichnet wird wo geflogen werden soll. Die beantragte Route ist dann auch penibel einzuhalten. Die Beantragung einer Sondergenehmigung kann erfahrungsgemäß je nach Bundesland 2-3 Wochen bis zu mehreren Monaten dauern.


Fazit:

Das Filmen mit Drohnen ermöglicht vollkommen neue Perspektiven auf die Welt. Es gibt jedoch einen beachtlichen rechtlichen Rahmen den man kennen und an den man sich halten muss, wenn man mit Drohnen aufsteigen möchte. Hat man jedoch den rechtlichen Rahmen im Blick, stehen fantastischen Aufnahmen für ihre Filmproduktion nichts mehr im Weg. Falls du nicht selbst mit der Drohne abheben willst, lohnt es sich für dich, eine professionelle Video-Agentur zu beauftragen, die sich für dich um alles kümmert. Gerne beantworten wir dir hierzu deine Fragen bei einem kostenlosen Beratungsgespräch. 

Schaue dir jetzt unseren Drohnenfilm über die Metropolregion an.

Northwind Visuals - Feel_Rhein_Neckar_HD

 

Über uns:

Wir sind eine Filmagentur aus Ludwigshafen am Rhein und unsere Leidenschaft ist alles rund um das Thema Bewegbild. In unseren täglichen Arbeit an Filmproduktionen, stoßen wir auf allerlei Fragen und Probleme, die wir in diesem Blog auf den Grund gehen. 

 

Topics: Fundiertes Wissen


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