Wie setzen sich die Kosten für Videos zusammen

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Die Kosten von Videos reichen vom kostenlos mit dem eigenen Handy geschossenen Video bis hin zur millionenschweren Hollywood-Produktion. Dieser Blog-Artikel behandelt die wichtigsten Kostenpunkte, die eine Filmproduktion ausmachen.

 

1) Ein Film braucht gute Kommunikationsberatung

Die meisten unserer Kunden wissen im Vorhinein noch nicht genau wie sie ihre Botschaft durch das Medium Video am besten vermitteln können. Denn um die Kraft des Mediums wirklich voll ausschöpfen zu können, braucht es Erfahrung mit filmischem Erzählen. Wie können Botschaften generell mit filmischen Mitteln am besten kommuniziert werden? Wie können die Ziele vermittelt werden? Die Erstellung eines Videos ist immer auch Vertrauenssache, denn Videos sind keine Stangenware und kein Video gleicht dem anderen. Jedes Video erfordert erneut konzeptionelle Arbeit und Kreativität, um die gewünschten Inhalte möglichst authentisch, spannend und einfach darzustellen. Wichtig ist es deshalb, dass die Ziele in eine verständliche Videosprache übersetzt werden. 

 

2) Team von Experten

Ja, es gibt sie: die Einmann-Kämpfer, die mit einer Kamera über der Schulter alleine filmen und schneiden. Und für gewisse Drehs kann diese Arbeitsweise auch Sinn machen. Gerade wenn einfach nur Bildaufnahmen eingefangen werden, kann ein kleines Team am Drehort sehr kostengünstig und effektiv sein. Das kommt zum Beispiel bei Veranstaltungsfilmen häufig vor. Sobald aber ein konzeptionell und technisch aufwendigerer Film mit klar formulierten Zielen erstellt werden soll, braucht es ein Team von Experten, das alle Aufgaben in der Konzeption, am Set und in der Produktion übernehmen kann. Es müssen Konzepte erstellt und die Drehs organisiert werden. Am Set müssen mehrere Kameras alles eingefangen und einwandfreier Ton aufgenommen werden - gerade bei Interviews oder Dialogen. Ebenso muss Lichtequipment für einen passenden Look eingesetzt werden, der gesamte Dreh an sich muss koordiniert werden und darüber hinaus sichergestellt werden, dass das Konzept bestmöglichst umgesetzt wird. An größeren Sets kommen weitere Posten hinzu, wie das Set-Design oder die Maske. In der Postproduktion werden weitere Experten benötigt: Im Schnitt wird aus Bild und Ton ein Film kreiert, bevor ein Colorist den Feinschliff in der Farbkorrektur vornimmt und der Tonexperte am Sounddesign feilt. In Animationsfilmen braucht es darüber hinaus unterschiedliche Expertise von der Konzeption, über das Design bis hin zur technischen Animation der Bilder. Um die bestmögliche Qualität eines Filmes - sowohl inhaltlich wie auch technisch - zu garantieren, braucht es also unbedingt ein eingespieltes Team von Fachleuten, die ihre Fähigkeiten für den Film zusammen bringen. Nur ein Team aus Experten kann so die beste Qualität garantieren.

 

3) Technik & Equipment

Für die qualitativ hochwertige Umsetzung eines Filmes braucht es viel Masse an Technik: Kamera(s), Lichtequipment, Tonequipment, Computer mit nötiger Rechenleistung, Schnittprogramme, Programme für die Farbkorrektur und das Sounddesign und Animationsprogramme. Glücklicherweise ist das technische Equipment zum Erstellen von Filmen in den letzten Jahre deutlich erschwinglicher geworden und das hat es überhaupt erst möglich gemacht, dass auch mit kleineren Budgets Filme gedreht werden können. Der Kostenfaktor ist deshalb nicht mehr so entscheidend, wie vielleicht noch viele denken. Entscheidender ist das Expertenteam, das hinter der Produktion steht. 

 

4) Individueller Service & Korrekturschleifen

Ein Punkt, der häufig vergessen wird - der jedoch bei uns in der Produktion oft die höchsten Kosten auslöst, ist der individuelle Service und zahlreiche Korrekturschleifen. Denn ein Film ist keine Stangenware, eher ein maßgeschneidertes Paar Schuhe, mit dem man in der Kommunikation dorthin gelangt, wo man hin will. Das Individuellste ist dabei natürlich das Konzept, das oft einige Runden an Korrekturschleifen braucht. Doch auch in späteren Arbeitsschritten braucht es meist individuelle Anpassungen, um die Aufnahmen, den Schnitt, die Animationen auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Besonders exzessiv können diese Schritte natürlich sein, wenn die Kernbotschaft in der Konzeptphase nicht klar formuliert wurde oder sich die Meinung der Kunden im Laufe der Produktion ändert. Diese Korrekturen bedeuten in der Produktion Mehraufwand im Schnitt oder der Animation. 

 

Fazit:

  • Wer selbst keine Expertise im Bereich Video hat, benötigt kompetente Beratung , um die eigene Botschaft effektiv zu kommunizieren. Gerade wer zum ersten Mal Videos produziert, sollte an diesem Punkt bedenken, dass ein gutes Konzept die Grundlage eines erfolgreichen Filmes ist.
  • Die Qualität und somit Kosten eines Filmes hängen maßgeblich an den Experten, die dahinter stehen. Umso komplexer die Geschichte und umso technisch aufwendiger die Umsetzung, desto mehr unterschiedliche Expertise und Fachkräfte braucht es.
  • Gute Technik ist wichtig, aber nicht mehr der größte Kostenpunkt. Wichtiger als die Technik ist die Kompetenz der Personen, die sie bedienen sollen.
  • Wer ein individuell angepasstes Video möchte, muss auch Korrekturschleifen für die eigenen Wünsche einrechnen. Es sollte darauf geachtet werden in der Konzeptionsphase eine klare Vision der Kernmessage zu erarbeiten, um unnötig viele Korrekturschleifen und dadurch Kosten zu vermeiden. Ebenso wichtig ist ein ständiger Austausch über die Kommunikationsziele während der gesamten Produktion des Videos.

 

 

Topics: Videos in Unternehmenkommunikation, Bewegtbildkommunikation, Videoqualität, Kosten von Videos

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